Es gibt diesen Moment, den viele Eltern plötzlich kennen: Man steht im Bad, greift zur Zahncreme oder zum Duschgel für das Baby bzw. die Kinder, und plötzlich fragt man sich: Was ist da eigentlich genau drin? Genau diesen Moment gab es für mich auch als unser 1. Kind auf die Welt kam. Und obwohl Giftstoffe, Plastik und Nachhaltigkeit mich immer schon beschäftigten, war das auch der Anlass, nochmal intensiver auf das Thema zu schauen.
Was in unserem Alltag steckt, ohne dass wir es sehen
Wir haben in den letzten Beiträgen schon über Ewigkeitsgifte und Mikroplastik gesprochen – zwei Beispiele dafür, wie unsichtbar viele Belastungen in unserem Alltag geworden sind. Mikroplastik steckt längst nicht mehr nur in offensichtlichen Quellen wie Plastiktüten. Es findet sich in Kosmetik, Reinigungsmitteln, Kleidung, Verpackungen – und ist inzwischen so verbreitet, dass es sogar in Muttermilch nachgewiesen wurde.
Das ist kein Grund zur Panik, aber ein guter Grund, genauer hinzuschauen.
Die wissenschaftliche Studienlage zu den langfristigen gesundheitlichen Folgen ist noch nicht vollständig geklärt – seriöse Institute mahnen zu Recht, nicht aus einzelnen Studien vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Was aber unstrittig ist: Was wir heute konsumieren und wie wir es entsorgen, verschwindet nicht einfach. Es sammelt sich an – in der Umwelt, in Gewässern und letztlich auch in uns.
Warum das gerade für Kinder eine andere Dimension hat
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ihr Körper ist noch im Aufbau, ihr Immunsystem entwickelt sich erst, und sie nehmen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht oft mehr auf als wir – über die Haut, über die Atemluft, über das, was sie in den Mund nehmen. Was für einen erwachsenen Körper eine kleine Belastung ist, kann für ein Kind relativ gesehen mehr bedeuten.
Unsere Kinder stehen jetzt kurz vor dem Teenageralter, und genau das lässt mich immer wieder innehalten und fragen: Was geben wir ihnen eigentlich mit? Nicht nur an Werten und Erinnerungen, sondern ganz konkret: An welche Produkte gewöhnen wir sie? Welchen Umgang mit Konsum lernen sie von uns?
Hinschauen heißt nicht: alles perfekt machen
Ich möchte an dieser Stelle ganz bewusst keine Angst schüren. Es geht nicht darum, jedes Produkt im Haus zu verteufeln oder sich selbst unter Druck zu setzen, ab morgen alles „giftfrei“ zu leben. Das ist weder realistisch noch nötig.
Was aber hilft: bewusster hinschauen, bevor man kauft. Ein paar Fragen, die ich mir inzwischen bei fast jedem Kauf stelle:
- Wo und wie wird das Produkt hergestellt?
- Gibt es Alternative, die besser für unsere Gesundheit und für die Umwelt sind?
- Wie frisch bzw. wie naturnah sind die Inhaltsstoffe?
- Braucht es wirklich so viel Verpackung – und was passiert danach damit?
- Muss ich es unbedingt neu kaufen oder reicht Second-Hand? (Manchmal sind je nach Sparte ältere Produkte einfach qualitativer.
- Gibt es ein Unternehmen dahinter, das nachvollziehbar und transparent mit diesen Fragen umgeht?
Warum ich deshalb auf Ringana setze
Das ist auch der Grund, warum ich euch auf diesem Blog immer wieder die Pflege-Produkte von Ringana vorstelle. Was mich dabei besonders überzeugt:
- Frische statt Konservierung: Die Produkte kommen sehr nah an ihren ursprünglichen, natürlichen Rohstoff heran, ohne dass es unnötiger Zusatzstoffe bedarf.
- Inhaltsstoffe statt Chemie und Mikroplastik
- Nachhaltige, umweltschonende Herstellung
- Ein Reuse-Konzept bei Verpackungen – dazu folgt bald ein eigener, ausführlicher Beitrag.
Für mich passt das zusammen: ein Konsumverhalten, bei dem ich meiner Familie – und besonders meinen Kindern – etwas mitgeben kann, das ich mit gutem Gewissen vertreten kann.
Der Punkt, der mir am wichtigsten ist
Wir haben als Konsumenten mehr Einfluss, als es sich oft anfühlt.
Jede Kaufentscheidung ist auch eine kleine Stimme – für oder gegen bestimmte Herstellungsweisen, für oder gegen bestimmte Inhaltsstoffe. Allein reißt das keine großen Probleme wie Plastik in den Weltmeeren vom Tisch, keine Frage. Aber es trägt dazu bei, dass sich Nachfrage verschiebt – und Nachfrage ist etwas, worauf Unternehmen reagieren. Wir haben es also doch indirekt in der Hand.
Für unsere Kinder heißt das: Wenn wir heute genauer hinschauen, geben wir ihnen nicht nur gesündere Produkte mit, sondern auch eine Haltung – dass es sich lohnt, nicht einfach das Nächstbeste zu greifen, sondern kurz innezuhalten und zu fragen: Ist das wirklich das, was ich meiner Familie geben möchte?
Schau gern in den nächsten Wochen wieder vorbei – ich zeige euch weiter konkrete Produkte und Konzepte, die mir dabei helfen, diesen Anspruch im Alltag umzusetzen.
Euer Thomas
Über mich
Hi, ich bin Tom, Familienvater und selbstständiger RINGANA-Partner. Auf meinem Blog teile ich meine Erfahrungen rund um Gesundheit, bewusste Produktentscheidungen und Nachhaltigkeit. Besonders wichtig ist mir, dass unsere Kinder gesund aufwachsen und wir ihnen eine lebenswerte Zukunft hinterlassen.
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