Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essenziellen Fetten, die unser Körper braucht, aber nicht selbst herstellen kann. Klassischerweise greifen viele deshalb zu Fischölkapseln oder essen regelmäßig fetten Fisch wie Lachs. Aber es geht auch anders – und aus meiner Sicht deutlich konsequenter zu Ende gedacht.
Der Umweg über den Fisch
Hier wird es interessant: Fische produzieren Omega-3-Fettsäuren nämlich gar nicht selbst. Sie nehmen die wertvollen Fettsäuren über ihre Nahrung auf – und zwar ursprünglich von Mikroalgen, die am Anfang der marinen Nahrungskette stehen. Der Fisch ist also eigentlich nur ein Zwischenschritt, kein Ursprung.
Das bedeutet: Für Fischölkapseln braucht es Fischfang oder Fischzucht, mit allem, was dazugehört – Belastung der Meere, Fragen des Tierwohls, und je nach Quelle auch das Risiko von Schadstoffanreicherungen wie Schwermetallen, die sich über die Nahrungskette im Fisch konzentrieren können.
Direkt an die Quelle: Omega-3 aus der Mikroalge
Warum also der Umweg, wenn man auch direkt zur eigentlichen Quelle gehen kann? Genau das ist die Idee hinter veganem Omega-3 aus Mikroalgen – und genau deshalb setze ich selbst darauf.
Bei der Firma Ringana etwa werden die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA direkt aus Mikroalgen gewonnen, die in Österreich in einer nachhaltigen Indoor-Zucht kultiviert werden. Kein Fischfang, keine Aquakultur mit Fischen, keine Belastung der Meere durch Fangflotten – die Alge wird gezielt und kontrolliert selbst gezüchtet.
>> Mehr Infos zum veganen Omega3 Öl erhältst du in diesem Blogbeitrag: Ringana Omega
Das hat mehrere Vorteile, die für mich den Ausschlag gegeben haben:
- Kein Tier muss dafür leiden – die Fettsäuren kommen direkt aus der pflanzlichen Quelle, ganz ohne Fisch
- Kontrollierte Herstellung – durch die eigene Zucht lässt sich die Qualität und Reinheit besser steuern als bei wild gefangenem Fisch
- Weniger Belastung der Meere – kein zusätzlicher Fischfang, keine Überfischung
- Vergleichbare Bioverfügbarkeit – Studien deuten darauf hin, dass Algenöl eine ähnlich gute Aufnahme im Körper ermöglicht wie Fischöl
Warum das mehr ist als nur “vegan als Trend”
Für mich geht es dabei nicht in erster Linie darum, ein Häkchen bei “vegan” zu setzen. Es geht um die konsequente Frage: Wenn die eigentliche Quelle der Alge und nicht der Fisch ist – warum sollten wir dann einen Umweg gehen, der zusätzlichen Ressourcenverbrauch, Tierleid und Umweltbelastung mit sich bringt?
Gerade bei einer pflanzenbasierten Ernährung ist das Thema ohnehin relevant: Rein pflanzliche Quellen wie Lein- oder Walnussöl liefern zwar Omega-3 in Form von ALA, aber der Körper kann davon nur einen begrenzten Anteil in die eigentlich wichtigen Formen EPA und DHA umwandeln. Algenöl liefert diese direkt – ganz ohne Umweg über Pflanze oder Fisch.
Mein Fazit
Veganes Omega-3 aus Mikroalgen ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie man ein Problem zu Ende denkt, statt nur an der Oberfläche zu kratzen. Statt Fisch zu fangen, um an etwas zu kommen, das eigentlich aus der Alge stammt, geht man gleich zur Quelle. Weniger Umweg, weniger Belastung für Tier und Umwelt, und am Ende ein Produkt, das mindestens genauso gut versorgt.
Für mich ein kleines, aber gutes Beispiel dafür, wie bewusster Konsum aussehen kann, ohne dass man dabei auf etwas verzichten muss.
Euer Thomas
Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Bei Fragen zu deinem individuellen Nährstoffbedarf sprich am besten mit deinem Therapeuten.
Über mich
Hi, ich bin Tom.
Auf diesem Blog dreht sich alles um Sport und Gesundheit – und darum, wie du deinen Körper mit den richtigen Produkten dabei unterstützen kannst. Im Mittelpunkt stehen für mich dabei die Produkte von Ringana.
Was mich an Ringana überzeugt: Die Produkte werden frisch hergestellt und sind dadurch sehr nah am ursprünglichen, natürlichen Rohstoff – ohne unnötige Zusätze. Gerade weil unsere Haut vieles aufnimmt, was wir ihr zuführen, lohnt es sich heute mehr denn je, genau hinzuschauen, welche Produkte wir im Alltag verwenden. Nachhaltigkeit und Frische sind für mich dabei keine Marketing-Begriffe, sondern der Grund, warum ich diese Produkte selbst nutze und hier vorstelle.
Auf den verschiedenen Seiten dieses Blogs findest du meine persönlichen Erfahrungen (und der meiner Familie) mit den Produkten sowie Hintergrundwissen rund um Sport und Gesundheit. Auch als Familienvater ist mir das Thema wichtig – deshalb findest du hier auch Produkte und Tipps für Kinder und die ganze Familie.
Schau gern immer wieder vorbei, lass dich inspirieren und stell mir jederzeit deine Fragen.
Euer Thomas
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