Unsere Wäsche liegt den ganzen Tag auf der Haut: Kleidung, Bettwäsche, Handtücher. Bei Babys und Kindern, deren Haut empfindlicher ist, gilt das noch mehr. Umso erstaunlicher, wie selten wir hinschauen, was im Waschmittel steckt, das wir dafür verwenden.

Kurz zur Einordnung: Mit „Giftstoffen“ meine ich hier Stoffe, die Haut und Umwelt belasten können. Waschmittel sind nicht akut giftig, aber manche Inhaltsstoffe lösen Allergien aus oder belasten das Abwasser.

Warum Waschmittel ein Thema sind

Das Umweltbundesamt schreibt, dass Wasch- und Reinigungsmittel das Abwasser erheblich mit Chemikalien belasten. Gleichzeitig können über sie allergene Duft- und Konservierungsstoffe in die Wohnräume gelangen. Beides wird nach Einschätzung des Amtes häufig unterschätzt, weil Waschmittel in jedem Haushalt täglich benutzt werden.

Was steckt drin?

Tenside: Sie machen den größten Teil der Inhaltsstoffe aus. Sie lösen Fett und Schmutz, können aber Gewässer belasten und Wasserlebewesen schädigen.

Duftstoffe: Fast alle herkömmlichen Waschmittel sind parfümiert. Deklariert werden müssen nur 26 als besonders allergen bekannte Duftstoffe ab einer Konzentration von 0,01 Prozent. Alles andere kann hinter dem Wort „Parfum“ stehen.

Konservierungsmittel: Flüssigwaschmittel und Weichspüler enthalten Wasser und werden deshalb meist konserviert. Teilweise kommen Isothiazolinone zum Einsatz, die als allergisierend gelten. Pulverwaschmittel enthalten kein Wasser und brauchen laut Verbraucherzentrale keine Konservierung.

Optische Aufheller: Sie machen die Wäsche nicht sauberer, sondern lassen sie nur heller erscheinen. Umweltberatungen raten, darauf zu verzichten.

Mikroplastik: Mikroperlen sind in der EU seit 2023 verboten, flüssige Kunststoffe aber weiterhin erlaubt. Für Duftkapseln, die Wäschedüfte lange halten sollen, gelten längere Übergangsfristen von mehreren Jahren.

Was du als Familie tun kannst

  • Inhaltsstoffe lesen: Hersteller müssen die vollständige Liste im Internet veröffentlichen, auch wenn sie nicht auf der Packung steht.
  • Auf Duftstoffe und optische Aufheller verzichten: Beides ist für saubere Wäsche nicht nötig.
  • Pulver statt Flüssigwaschmittel erwägen, weil es ohne Konservierungsmittel auskommt.
  • Auf Umweltzeichen achten, zum Beispiel Blauer Engel oder EU Ecolabel. Sie setzen engere Grenzen für belastende Stoffe.
  • Weichspüler weglassen! oder richtig dosieren. Mehr Waschmittel bringt nicht mehr Sauberkeit, sondern mehr Rückstände.

Eine Alternative mit ätherischen Ölen

Ein Waschmittel, das ich interessant finde, ist ein hochkonzentriertes Produkt, das statt mit synthetischen Duft- und Farbstoffen mit ätherischen Ölen und Enzymen biologischer Herkunft arbeitet. Nach Herstellerangaben reicht eine kleine Flasche für bis zu 64 Waschladungen, und es ist für farbige Wäsche und alle Temperaturen gedacht. Wir sind von dem Waschmittel sehr begeistert: Hier geht es zum Waschmittel.

Ein Hinweis von mir noch dazu: Natürlich heißt nicht automatisch allergiefrei. Auch ätherische Öle enthalten Bestandteile, die bei empfindlicher Haut reizen oder Allergien auslösen können, einige davon stehen sogar auf der Liste der 26 deklarationspflichtigen Duftstoffe. Bei Babys, Kindern und Allergikern lohnt es sich deshalb, erst eine kleine Menge zu testen und die Inhaltsliste anzusehen.

Meine Haltung dazu

Ich möchte nicht, dass meine Kinder in Wäsche schlafen, die nach Dingen riecht, die ich nicht kenne. Und ich möchte nicht, dass Stoffe, die sich schwer abbauen, mit jedem Waschgang in die Umwelt gelangen. Das ist für mich dasselbe Vorsorgeprinzip wie bei Mikroplastik oder bei der Pflege: Wenn ich mit wenig Aufwand unnötige Stoffe vermeiden kann, tue ich das. Es geht mir dabei genauso um die Gesundheit meiner Familie wie um die Umwelt, die wir unseren Kindern hinterlassen.

Mehr zu diesem Thema findest du in den Beiträgen Giftstoffe in Produkten und Umweltschutz als Eltern.

Euer Thomas

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Auf diesem Blog dreht sich alles um Sport und Gesundheit – und darum, wie du deinen Körper mit den richtigen Produkten dabei unterstützen kannst. Im Mittelpunkt stehen für mich dabei die Produkte von Ringana.

Was mich an Ringana überzeugt: Die Produkte werden frisch hergestellt und sind dadurch sehr nah am ursprünglichen, natürlichen Rohstoff – ohne unnötige Zusätze. Gerade weil unsere Haut vieles aufnimmt, was wir ihr zuführen, lohnt es sich heute mehr denn je, genau hinzuschauen, welche Produkte wir im Alltag verwenden. Nachhaltigkeit und Frische sind für mich dabei keine Marketing-Begriffe, sondern der Grund, warum ich diese Produkte selbst nutze und hier vorstelle.

Auf den verschiedenen Seiten dieses Blogs findest du meine persönlichen Erfahrungen (und der meiner Familie) mit den Produkten sowie Hintergrundwissen rund um Sport und Gesundheit. Auch als Familienvater ist mir das Thema wichtig – deshalb findest du hier auch Produkte und Tipps für Kinder und die ganze Familie.

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Euer Thomas

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