Es gibt eine Frage, die mich seit unsere Kinder auf die Welt gekommen sind, immer wieder beschäftigt: Was hinterlassen wir ihnen eigentlich? Nicht nur an Werten und Erinnerungen – sondern ganz konkret an Umwelt, an Wäldern, an einem Planeten, auf dem sie selbst einmal ihre eigenen Kinder großziehen werden.
Umweltschutz ist keine abstrakte Frage mehr, wenn man Kinder hat
Solange man selbst keine Kinder hat, bleibt Umweltschutz oft ein Thema unter vielen – sehr wichtig, aber doch meist recht weit weg. Mit Kindern verändert sich das nochmal deutlich. Plötzlich ist die Frage nicht mehr „Was passiert der Erde bis 2100?“, sondern: „In welcher Welt wird mein Kind mit 40 leben, wenn es selbst Eltern ist?“
Wälder spielen dabei eine zentrale Rolle, die oft unterschätzt wird. Sie sind gigantische CO2-Speicher, Lebensgrundlage für Millionen Menschen und Rückzugsort für einen enormen Teil der weltweiten Artenvielfalt. Der Amazonas-Regenwald, der größte Regenwald der Erde, ist dabei besonders bedroht – durch Abholzung und die Umwandlung in Flächen für den industriellen Sojaanbau.
Warum ich genau hinschaue, wen ich dabei unterstütze
Genau deshalb ist mir wichtig, wem ich als Konsument mein Vertrauen und mein Geld schenke. Es gibt einen Unterschied zwischen Unternehmen, die sich ein grünes Image kaufen, und solchen, die tatsächlich langfristig investieren.
Ringana zum Beispiel hat 2019 seinen kompletten CO2-Fußabdruck berechnen lassen – inklusive aller produzierten Produkte – und den gesamten Betrieb klimaneutral gestellt. Was mich dabei überzeugt, ist die Reihenfolge: zuerst vermeiden (nachhaltiges Packaging, ein eigenes Mehrwegkonzept, reduzierter Plastik-, Wasser- und Energieverbrauch), dann reduzieren, und erst für das, was sich wirklich nicht vermeiden lässt, wird ausgeglichen – durch Investitionen in ein Waldschutzprojekt im brasilianischen Amazonasgebiet, das dortigen Bewohnern hilft, offizielle Landrechte zu sichern und den Regenwald so vor Abholzung zu schützen.
Das ist für mich ein Unterschied, der zählt: nicht kompensieren, um weitermachen zu können wie bisher, sondern zuerst an der eigentlichen Ursache ansetzen.
Was wir als Eltern konkret hinterlassen wollen
Wenn ich mir die Frage stelle, was wir unseren Kindern hinterlassen möchten, komme ich bei drei Dingen an:
Eine bewohnbare Umwelt. Das klingt selbstverständlich, ist es aber angesichts von Klimawandel, Regenwaldabholzung und Ressourcenverbrauch längst nicht mehr.
Ein Vorbild für bewussten Konsum. Kinder lernen weniger durch das, was wir ihnen sagen, als durch das, was wir vorleben. Wenn wir genauer hinschauen, wo wir einkaufen und wen wir unterstützen, geben wir ihnen eine Haltung mit, nicht nur Regeln.
Das Wissen, dass Handeln etwas bewirkt. Ich möchte, dass unsere Kinder mit dem Gefühl aufwachsen, dass ihr eigenes Verhalten zählt – nicht mit Resignation, sondern mit der Überzeugung, dass Veränderung möglich ist, wenn genug Menschen mitziehen.
Der Unterschied zwischen Ohnmacht und Wirkung
Ich weiß, dass sich das für manche wie ein Tropfen auf den heißen Stein anfühlt. Was kann eine einzelne Familie schon gegen Regenwaldabholzung ausrichten? Die ehrliche Antwort: allein nicht viel. Aber wir sind nicht allein. Jede Kaufentscheidung ist eine kleine Stimme, die sich mit vielen anderen zu einer Nachfrage summiert, auf die Unternehmen reagieren – im positiven wie im negativen Sinn.
Wenn wir als Eltern bewusst wählen, wen wir mit unserem Konsum unterstützen, geben wir diese Wirkung an unsere Kinder weiter. Nicht als Bürde, sondern als Beispiel dafür, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Wie sich das mit unserem Alltag als Familie verbindet
Dieser Gedanke zieht sich eigentlich durch alles, worüber ich hier auf dem Blog schreibe. Als wir jahrelang nach einer geeigneten Sonnencreme für unsere Kinder gesucht haben, ging es am Ende nicht nur um Hautverträglichkeit, sondern auch um die Frage, welche Inhaltsstoffe wir überhaupt in die Umwelt und ins Wasser einbringen, wenn unsere Kinder damit baden gehen.
Genauso bei der Suche nach einem schadstofffreien Baby-Shampoo: Was gut für die empfindliche Haut unserer Kinder ist, ist meist auch das, was weniger Belastung für die Umwelt bedeutet.
Auch die kleinen Alltagsmomente gehören dazu – wie die in Plastik verpackte Banane im Supermarktregal, über die ich schon einmal geschrieben habe. Solche Bilder erinnern mich immer wieder daran, wie sehr sich unnötiger Ressourcenverbrauch in unseren Alltag eingeschlichen hat, ohne dass wir es noch hinterfragen.
Und genau deshalb schaue ich auch genau hin, welche Unternehmen ich dabei unterstütze. Das Konzept von Ringana, bei dem Glasflakons wiederaufbereitet statt weggeworfen werden, ist für mich ein handfestes Beispiel dafür, wie sich große Umweltthemen wie Waldschutz und kleine Alltagsentscheidungen wie eine wiederverwendete Verpackung zu einer gemeinsamen Haltung verbinden lassen.
Mein Fazit
Umweltschutz ist für mich längst keine Frage der Weltrettung im Großen mehr, sondern eine ganz persönliche: Was will ich meinen Kindern zeigen und hinterlassen? Die Antwort beginnt für mich nicht bei großen Gesten, sondern bei der Frage, wem ich im Alltag mein Vertrauen schenke – bei den Produkten, die ich kaufe, und den Unternehmen, die dahinterstehen.
Euer Thomas
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Über mich
Hi, ich bin Tom.
Auf diesem Blog dreht sich alles um Sport und Gesundheit – und darum, wie du deinen Körper mit den richtigen Produkten dabei unterstützen kannst. Im Mittelpunkt stehen für mich dabei die Produkte von Ringana.
Was mich an Ringana überzeugt: Die Produkte werden frisch hergestellt und sind dadurch sehr nah am ursprünglichen, natürlichen Rohstoff – ohne unnötige Zusätze. Gerade weil unsere Haut vieles aufnimmt, was wir ihr zuführen, lohnt es sich heute mehr denn je, genau hinzuschauen, welche Produkte wir im Alltag verwenden. Nachhaltigkeit und Frische sind für mich dabei keine Marketing-Begriffe, sondern der Grund, warum ich diese Produkte selbst nutze und hier vorstelle.
Auf den verschiedenen Seiten dieses Blogs findest du meine persönlichen Erfahrungen (und der meiner Familie) mit den Produkten sowie Hintergrundwissen rund um Sport und Gesundheit. Auch als Familienvater ist mir das Thema wichtig – deshalb findest du hier auch Produkte und Tipps für Kinder und die ganze Familie.
Schau gern immer wieder vorbei, lass dich inspirieren und stell mir jederzeit deine Fragen.
Euer Thomas
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